heute kommt eine Kritik zu Cloud Atlas, der aktuell im Kino läuft. Viel Spaß.
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Cloud Atlas ist aus dem Jahr 2012 ist freigegeben ab 12 Jahren und von den Regisseuren Lana und Andy Wachowski sowie Tom Tykwer, welcher ein deutscher Regisseur ist. Ich weiß nicht ob das der Grund ist warum mir der Film so gefallen hat, oder vielleicht doch die Tatsache, dass er mit einer riesigen Starbesetzung ist. (wie z.Bsp.: Tom Hanks, Halle Berry). Der anfangs sehr verwirrend wirkende Film entwickelt sich nach eine Weile in ein riesiges Abenteuer, welches immer wieder durch die verschiedenen Zeitalter skippt.
Story:
Der Film handelt von sechs verschiedenen Zeitaltern, bei denen man erst später einen richtigen, aber auch sehr bedeutenden Zusammenhang entdeckt.
Im Jahre 1849 versucht ein erkrankter, seefahrender Anwalt, scheinbar vergeblich von seiner Krankheit geheilt zu werden und noch einmal seine Familie zu treffen. Währenddessen freundet er sich mit einem Schwarzen an, was zur damaligen Zeit etwas sehr verwerfliches war.
1936 bekommt der junge, homosexuelle Komponist
Robert Frobisher, gespielt von Ben Wishaw (war Q in "James Bond 007: Skyfall"), einen Job bei dem alten Komponisten Vyvyan Ayrs und versucht die Komposition seines Lebens zu schreiben, was ihm auch gelingt. Zwischendurch erfährt man immer wieder von dem Briefverkehr zwischen ihm und seinem Liebhaber Rufus Sixsmith.
1973 trifft die Journalistin Luisa Rey, dargestellt von Halle Berry, in San Francisco den, hier schon sehr alten Rufus Sixsmith und bekommt von ihm die schon erwähnten Briefe von Robert Frobisher. Nachdem sie nur knapp einem Mordanschlag entgeht, versucht sie unter anderem, der Ursache dieses Anschlags auf den Grund zu gehen.
2012 wird der Verleger Timothy Cavendish durch einen streich seines Bruders, den er zum wiederholten Mal um Geld gebeten hatte und mit dessen Frau er eine Liebschaft hatte, in ein Altenheim eingewiesen und versucht aus diesem zu entfliehen.
2144 wir der weibliche Klon Sonmi~451 angeklagt, ein Mensch sein zu wollen. Doch mit Hilfe des Rebellen Hae-Joo Chang gelingt ihr die Flucht in die Freiheit. Als sie daraufhin doch gefasst wird, kann sie abermals durch Hae-Joo Chan's Hilfe entkomen.
2346 wird auf einem postapokalyptischen Hawaii eine Freundschaft zwischen dem einfachen Ziegenhirten Zachary und der Botschafterin der technischen Volkes „Prescients“ geschlossen. Zachary führt die Botschafterin auf eine Berg um dort den Untergang der „Prescients“ zu verhindern.
Letztendlich begeistert Cloud Atlas mit seinen vielen Charakteren und seiner packenden Handlung. Die Skepsis vom Anfang wird nach den ersten 30 Minuten in Spannung verwandelt. Cloud Atlas ist einer der bedeutensten Filme, die ich je gesehen habe und ich würde ihn schon allein wegen der Filmmusik weiterempfehlen. Ein Muss für alle die auf mehr als nur Action aus sind.